Im Gotland-Rausch

Das Jahr hat gleich mit neuer Woll-Beute aus Ost-Holstein begonnen. Winterschur auf einem kleinen Hof mit Schafen, die auch unter dem Aspekt Wollqualität gehalten und gezüchtet werden. Milchschaf, Bergschaf, Spaelsau und Gotland. Wie herrlich. Die grauen Gotlandschafe (Wikipedia) mit ihren herrlichen Locken, das hatte ich nochnicht. Die Künstlerkarre ist groß, also mußte ich mich nicht allzu sehr zurückhalten.  Leider ist vorerst kein ideales Wollwasch-Wetter, aber eine kleine Probe von dem Gotland mußte ich unbedingt gleich waschen und kardieren. Das Kardieren war erst einmal etwas mühsam, da ich zunächst alle Locken aufzupfen mußte, um sie dann 4 x durch den Louet-Kardierer zu kurbeln. Aber das hat sich gelohnt. Die Spinnerei war etwas ungewohnt.  Der Single hat nur sehr wenig Drall vertragen, um nicht zu Draht zu werden. Inzwischen habe ich begriffen, dass haarige Wolle – also mit wenig Crimp – am wenigsten Drall verträgt, um später ein weiches Garn zu ergeben. Das Ergebnis ist toll. Meine ersten 2 Bobbel mit flauschigem Gotland-Garn.

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