Eine neue Becky’s Cap

Man kann sie an einem Tag, bzw. an einem Abend + Nacht stricken. Die neue Becky’s Cap gefällt mir sehr gut. Den 2 re/2li Streifen habe ich durch ein Muster ersetzt, in dem beide Farben mit je 1 Masche versetzt gestrickt werden. Die Mütze ist mit NS 4,0 gestrickt und kann ganz einfach angepasst /variiert werden. Darf gerne nachgestrickt werden. Die Anleitung habe ich heute ein klein wenig ergänzt. Wer die Schreibarbeit und Veröffentlichung gerne belohnen möchte, darf dies gerne freiwillig tun: Paypal auf R.Henkel@gmx.com. Eine neue Becky’s Cap weiterlesen

Shades of grey – aus der Wolle vom rauhwolligen Pommernschaf

Das rauhwollige pommersche Landschaf bietet so viele unterschiedliche Grautöne: von ganz hell über blaugrau bis dunkelgrau. Das ursprünglich im Norden – an der Ostsee – beheimatete Schaf ist ein sog. Mischwoller und bestens gerüstet für Schietwetter. Angelehnt an die vorpommersche Fischermütze sind einige Mützen entstanden. Und dann wurde auch noch ein reichlich großes Tuch aus ganz heller Pommernwolle endlich fertig. Das war eine echte Geduldsprobe. – Man darf übrigens gerne fragen, ob ich gegen angemessene Anerkennung der handwerklichen Leistung etwas davon abgeben würde. Shades of grey – aus der Wolle vom rauhwolligen Pommernschaf weiterlesen

Goliath, der neue Bock

Einige Pommernschafe ziehen bei uns ein. Ganz genau: rauhwolliges pommersches Landschaf. Eine alte Landschafrasse eher aus dem Norden, die schon fast ausgestorben war. Dank engagierter Herdbuchzüchter gibt es aus einem Restbestand von 47 Tieren jetzt wieder über 2.500 in ganz Deutschland. Es sind schöne, robuste Schafe, Mischwoller, die es in ganz unterschiedlichen Grautönen gibt. Goliath ist von feiner Abstammung, hat jedoch eine kleine Lücke in seiner Ahnentafel, daher wurde er nicht gekört. Er hätte aber beste Noten bekommen. Es war Glück für uns, denn so konnten wir ihn erwerben. Er wird nun in den nächsten 2 Jahren hier für Nachkommen … Goliath, der neue Bock weiterlesen

Flecki ist da

Ich glaube, das ist das erste nicht schwarze Lamm, dass hier geboren wurde. Mama ist Tara (Lacaune / franz. Milchschaf) und der Erzeuger ist der Heidschnuckenbock, der im letzten Winter zu Gast war. Was für ein reizendes, kleines Wesen…. hübsches, weißes Fell und ein paar braune und graue Abzeichen. Mal sehen, ob da irgendwann kleine Hörner wachsen. Tara ist eine gute Mutter, hat die Geburt ganz alleine geschafft, sorgt sich gut und hat sehr reichlich Milch. Die Fotos sind wenige Stunden nach der Geburt entstanden. Flecki ist da weiterlesen

Die Schafe sind nackig

Am Pfingstsonntag kam bei allen Schafen die Wolle runter. Besonders habe ich mich natürlich auf die erste Wolle von Moritz gefreut, die einfach nur schön ist. Aber auch die Rhönschafe hatten sehr gute Wolle, wenn auch etwas eingestreut. Da muß ich halt mal ’ne Weile piddeln. Jetzt sehen sie alle ganz anders aus. Moritz sieht ein bißchen aus wie ein Geier. Aber nach einer Woche sind schon einige nachgewachsen. – Eines der Rhönschafe habe ich zum Teil selbst mit der Handschere geschoren, unter Aufsicht des Profis. Noch ein paar Mal üben, dann könnte das komplett klappen. Die Schafe sind nackig weiterlesen

Outdoor-Fancy-Pulli

Ein Oversize-Pulli richtig dick und warm aus der Wolle von einem Drenthe Heideschaf. Natürlich habe ich die Wolle wieder komplett selbst verarbeitet und gefärbt, teilweise mit etwas Sariseide gemischt. Eine Anleitung gab es nicht. Ich habe selbst gerechnet und meine Kreativität ausgelebt. Für diesen Pulli ist ein Leben an der Ostsee bestimmt, wo von einer lieben Freundin getragen wird. Da passt er auch perfekt hin. Outdoor-Fancy-Pulli weiterlesen

warme Hände….

Aus Einzelsträngen und Resten von größeren Strickprojekten kann man herrliche und praktische Handstulpen stricken. Ich glaube, die Idee zu diesen etwas ungewöhnlich aussehenden Stulpen, die man am Daumen beginnt, stammt von Bernd Kestler, einem Strickdesigner, der in Japan lebt. Daher kam auch der Name „Japanische Stulpen“. Nun, ich habe meine ohne Anleitung, und etwas abgewandelt gestrickt. Bei der ersten habe ich noch ein paar Mal geribbelt, aber dann hatte ich den Bogen gut raus. Ich habe sie ein klein wenig zu groß gestrickt, denn ich habe sie nachträglich mit etwas Olivenseife gefilzt. Dadurch wird das Gestrickt etwas dichter und angeflauscht, … warme Hände…. weiterlesen